Die Spannung steigt…

…, denn in 3 Tagen fliege ich nach Tanzania! Die Zeit verging nun so schnell. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen. Und gleichzeitig kann ich es kaum erwarten, dass es endlich los geht.

Meine letzten Tage und Wochen waren sehr voll – vielleicht auch ganz gut so. Seit Anfang August arbeite ich nicht mehr. Stattdessen habe ich meine Zeit dafür genutzt in den Urlaub zu fahren und meine Wohnung auszumisten, alle Sachen einzupacken und umzuziehen. Alle Dinge, die ich nicht für das Jahr mitnehmen möchte, stelle ich in Herford unter. Einen großen Teil meiner Möbel konnte ich zum Glück weitergeben. Das Kisten packen ging recht schnell. Zwischen den eingepackten Sachen plötzlich doch noch benötigte Dinge wiederzufinden gestaltet sich dagegen etwas schwieriger. Ich habe einfach zu viel Kram, obwohl ich schon mehrmals aussortiert habe. Mal sehen wovon ich mich in einem Jahr besser trennen kann. Da bin ich ganz zuversichtlich.

Während des Packens hab ich schon parallel geschaut, welche Sachen in Kisten kommen und welche ich in dem Jahr mitnehmen möchte. Die Entscheidung fiel mir überhaupt nicht schwer. Ich darf 2 Gepäckstücke mit je 23kg mitnehmen – das sollte mir locker reichen. Aber mal sehen, was noch kurzfristig dazu kommt. Je länger ich nämlich drüber nachdenke, desto mehr Krams fällt mir ein, den ich noch gebrauchen könnte. Dazu gehört neben einer gemütlichen Hose auch sowas wie ein TAN-Gerät oder eine Kopftaschenlampe. Wie praktisch in diesem Fall, dass mein Geburtstag quasi mit der Ausreise zusammenfällt.
Neben all dem Organisatorischen genieße ich es aber auch meine Tage mit Verabredungen zu füllen und Leute zu treffen. Verabschieden gehört natürlich auch dazu. Es fühlt sich bisher nicht anders an als sonst alltäglich. Schließlich kann ich noch nicht realisieren für welchen Zeitraum die Verabschiedung gilt. Das erleichtert es mir aber sicherlich.

So langsam kann ich immer mehr überblicken, wie sich meine erste Zeit in Tanzania gestalten wird.
Am 31. August fliegen wir (die anderen 4 Tanzania-Freiwilligen und ich) um 8.15 Uhr aus Düsseldorf los und kommen abends in Daressalam an. Für eine Nacht bleiben wir in einem Hostel, anschließend verbringen wir eine Woche bei meiner zukünftigen Mentorin. Es scheint also viel Zeit zu geben, um sich langsam einzugewöhnen, eine tanzanische Sim-Karte zu besorgen, das VEM-Regionalbüro kennenzulernen und Skat zu spielen.
Anschließend reisen wir nach Morogoro weiter, wo wir für 2 Wochen einen Suaheli-Sprachkurs haben werden. Darauf freue ich mich schon besonders. Vorab hat mich das Sprechen einer anderen Sprache als Deutsch sehr abgeschreckt und herausgefordert. Mittlerweile habe ich aber richtig Lust darauf mehr Suaheli zu lernen, mich verständigen zu können oder vielleicht irgendwann mal tiefgründigere Gespräche zu führen.
Erst 3 Wochen nach dem Abflug werde ich also nach Sansibar weiterziehen, um den Ort kennenzulernen, der für ein Jahr mein zu Hause sein wird. Ich bin so gespannt!

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