Zwischenstopp Singapur

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte den besten Start mit einem kurzen Stopp in Singapur, um das Visum für Indonesien abzuholen… Für Bilder & Eindrücke klicke hier 👇🏽

Meine erste Woche nach meiner Abreise hatte ich mir niemals so wunderbar vorgestellt!
Milena, meine Mitfreiwillige, die in West-Papua ist und ich durften einen Zwischenstopp in Singapur machen, um dort unser endgültiges Visum für Indonesien in der Botschaft zu beantragen und bei erfolgreicher Fertigstellung wieder abzuholen.

Visum erfolgreich erhalten!

Nun muss ich ein wenig zurückspulen, denn erst einmal sind wir am Sonntag, den 8. September gegen 12 Uhr in Frankfurt abgehoben. Unser Flug ging 12,5 Stunden, durch die Zeitverschiebung kamen wir allerdings (deutsche Zeit 24 Uhr, also Schlafenszeit) um 6 Uhr morgens an. Was bedeutete: Wir haben einen ganzen Tag vor uns. Yippi!

Hervorragendes, veganes Essen!

Wir zwei, natürlich 1a vorbereitet hatten selbstverständlich Oropax im Handgepäck, weshalb wir munter gedacht hatten.. „Dann schlafen wir einfach während des Fluges, die letzte Nacht haben wir sowieso kaum Schlaf bekommen (da noch immer gepackt… ihr wisst schon;)) Das wird ein Klaks!“ Ich sag euch eins… Unsere Pläne wurden erfolgreich durchkreuzt!
Zwei Reihen vor uns vergnügte sich ein vornehmer Herr so sehr an den kostenfreien Getränken, sodass es nicht lange dauerte, bis sich 6 Flugbegleiter*innen *leicht überfordert* um den sturzbetrunkenen Herren sorgten und versuchten, für das Problem eine Lösung zu finden.
Du kannst es dir vielleicht schon denken… In der Luft lag jegliche Lösung in der Ferne. Wie gut, dass wir noch so viele Stunden vor uns hatten! Bei der Beschallung half das Oropax leider nicht mehr so ganz… Anders gesagt: Mein Körper war in jener Nacht ein wenig sparsam mit dem Schlafen;)

Ein weiteres Highlight möchte ich euch noch präsentieren, dann ist auch genug zum Flug gesagt:
Als wir uns das Obergeschoss der äußerst schicken Maschine namens A380 anschauten, um mal in ein anderes Geräuschklima zu kommen, trafen wir eine Stewardess, die uns überaus höflich begegnet ist. Wir haben nicht auf die Uhr geschaut, aber ich bin mir sicher, sie hat uns mindestens 90 Minuten lang den Flug versüßt. Ein Kollege nach dem anderen kam hinzu, (die Arbeit schien nun zweitrangig zu sein:D) und sie nannten uns einen riesen Haufen Attraktionen, die wir in Singapur besichtigen sollten. Und wie wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Weg vom Flughafen zum Hotel finden, kannten wir anschließend auch auswendig (wir nahmen, nach einer ausführlichen Besichtigung des Changi Airports dann doch ein Grab (eine Art Taxi, bloß günstiger und über eine App zu bestellen), die minutenlange Erklärung also leider umsonst. Wir leider zu müde.Zum Schluss erhielt noch jeder von uns zwei Spielkartensets als kleines Give-away. In Worten kann ich euch den Wert dieser Begegnung nicht wiedergeben!

Gut angekommen!
… im beeindruckenden und überwältigenden Changi Airport. Hallo Singapur! 🇸🇬

Der nicht vorhanden gewesene Schlaf hat sich so langsam bermerkbar gemacht… In der Botschaft sind wir immer wieder eingenickt, während wir einander bestärkt haben, dass wir den Tag jetzt „durchmachen“, um dann in der Nacht zu schlafen.
Nun kommt erst der tatsächlich aufregende Part unserer vergangenen Woche (9.9.-13.9.):
– Hungrig angekommen spurteten wir nach der Botschaft (& nachdem Milena sich doch noch einen 1,5 stündigen Mittagsschlaf gönnte,) zum Chinatown. Dort wagte ich mich an die Stäbchen, die allerdings verursachten, dass ich um jedes Nüdelchen kämpfen musste, da sie immerwieder runterflutschten… Aber es war ein Erfolg – Ich habe gelernt, geduldig zu sein!


– wir besuchten einen buddhistischen Tempel
– ich fand im Supermarkt Milo Eis, dass mich an meine Reise nach Malaysia und somit an meine Geschwister Lisa und Jules erinnerte, weshalb ich voller Neugierde zugeschlagen habe
– Milena und ich haben uns in verschiedene Pools hineingesneakt. Dazu hier am besten nicht mehr. Ihr wisst ja, im Internet lauern eine Menge böser Gefahren;)  Zudem haben Milena und mir Hintergrundinfos zu dem Staat Singapur und dessen Regeln und Strafen (z.B. dass der Verkauf von Kaugummis gesetzlich verboten ist & sogar mit einer Gefängnisstrafe von einem Jahr bestraft werden kann sowie schon auf die Straße spucken, ob mit oder ohne Kaugummi bis zu 1000 Singapur-Dollar (ca. 650 Euro) Strafe kosten!), ein wenig Angst gemacht.


– In dem Pool unserer Unterkunft lernten wir Soldaten aus Chile kennen, die eine 7-monatige Segeltour durch die Welt machen, und nach vielen Nächten auf engem Raum mit einer Menge anstrengender Jungs, gönnten auch sie sich mal eine andere Unterkunft.

Hier ein Bild des Pools

Unsere Unterkunft. Absolut super!

– Wir lernten 2 sehr liebenswerte Mädchen, die in Singapur leben, kennen
– Fuhren auf einem offenen Truck durch das beleuchtete Little India
– Gönnten uns eine chinesische „Blind Massage“. Ich sage euch, ich schwebte auf Wolke 7☁️
– Fuhren mit dem sogenannten Sentosa Express auf die Insel Sentosa, badeten im Meer, tauchten, tankten Vitamin D & Energie und beobachteten 🦀Krebse.
– Schauten uns Gardens by the bay an, mit wunderschönen leuchtenden „Bäumen“
– Besuchten zu einer, hier nicht veröffentlichbaren Uhrzeit kostenfrei das 57. Stockwerk des berühmten Marina Bay Sands Hotels
– ich aß das erste mal Reis ohne Besteck. Stäbchen und Hände, in 4 Tagen, statt Messer, Gabel und Löffel.. Das ging mir ein wenig zu schnell! Doch Milena motivierte mich, es schonmal auszuprobieren, bevor ich mich in meiner Einsatzstelle blamiere, wenn mir, wie die Nudeln, der ganze Reis runterkullert.
– verliefen uns 3 Stunden lang bei starker Hitze in Singapur, da ich bei meiner offline Karte auf google Maps wegen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Milena und mir ein falsches Ziel eingab
– Fuhren mit der superschnellen „MRT“ unterirdisch durch Singapur. Wenn man es wagt, hierin zu essen oder gar zu trinken, darf man sich an einer Strafe in Höhe von 330€ erfreuen! Das haben wir dann besser gelassen:D Ich dachte nach, mit wie viel € mein Konto nach 12 Jahren Schule im Minus sein würde, wenn dieselbe Strafe für essen im Unterricht gelten würde.
– Führten zu später Stunde in einem Geschäft ein tiefgründiges Gespräch mit zwei Indern, die uns erzählten, was hinter den Fassaden Singapurs steckt. Sie meinten, wir sollen doch in Singapur unseren Freiwilligendienst machen, sie bräuchten uns..
– … und langten am letzten Abend nochmal richtig bei indischem Essen zu, um am nächsten Morgen voll aufgetankt um 4:45 Uhr aufzustehen, und die Weiterreise anzutreten.
Kurz gefasst: Milena und ich hatten die Zeit unseres Lebens!

Und uns ganz lieb gewonnen <3

Danke Jules, Lisl, Paps, Mams & liebe Familie Javersek für eure Begleitung und liebevolle Verabschiedung am Flughafen❤️

2 Responses

  • Milena

    Meine Liebe was eine wunderbare Zusammenfassung unseres Zwischenstopps!! 😍😙

    Antworten
    • Emily Rossbach

      Danke dir süße😚

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.